Hopscotch Quintett
25. Juni 2026, 20:00

Hopscotch ist der Name eines Quintets, das mit einem abstrakten, kompakten und warmen Klang Jazz spielt. Und Hopscotch ist auch der Name einer von Clémence Manachère geschriebenen Suite, die die Zeichnungsserie ChamberWorks von Daniel Libeskind interpretiert. In Libeskinds Chamberworks fand Clémence das Phänomen einer Synthese zwischen Architekturzeichnung und zeitgenössischer Musiknotation, präzise und chaotisch zugleich. Dem folgend wurde die strukturelle Logik der Suite Hopscotch ein Hin und Her zwischen fließenden Melodielinien, abstrakten Wiederholungszyklen und Texturen, die sich zusammenfügen und umkehren und so einen Wechsel zwischen Figuration und Abstraktion bilden. Die Struktur der Chamberworks beschreibt auch unsere Welt: Miteinander verbundene Schichten, in denen Konfliktphasen und harmonische Epiphanien wechseln. In diesen Strukturen ist das Thema der Symmetrie und Asymmetrie der rote Faden der Komposition. Ein Schlagzeug spiegelt sich im anderen Schlagzeug wider, die Gitarre vermischt sich mit dem Cello und die Flöte setzt sich im Sopransaxophon fort.
LINEUP
Clémence Manachère, Flöten, Sopransaxophon, Komposition
Niklas Werk, Gitarre, Electronics
Tristan-Xavier Köster, Cello
Björn Lücker, Drums
Dirk-Achim Dhonau, Drums
VIDEOS
